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Kolumne vom 12.08.2020: Ein bisschen Normalität: Landesmeisterschaften 10000m im Hammer Park

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Info Kalender1 Veranstaltungen 154 Bild(er)

Der Laufsport liegt fast am Boden, viele Veranstalter fürchten das "Aus" und den Corona/Covid-19 bedingten Einschränkungen sind nicht nur in Deutschland die meisten Wettkämpfe zum Opfer gefallen. Insofern war es einigermaßen überraschend, was sich am Sonnabend im Hammer Park abspielte: die vierte "Nacht der Zehner" fand nicht nur statt, sondern kam sogar einigermaßen nahe an die "Vor- Corona- Normalität" heran. Geradezu paradox, dass es ausgerechnet die einstmals wenig geliebte Disziplin "10000m Bahn" ist, aber diese hat nun die besten Voraussetzungen für eine Austragung: traditionell kleine Teilnehmerfelder, die immer schon in separaten kleinen Gruppen an den Start gingen, eine Laufdistanz, die lange Pausen zwischen den Starts ermöglicht und vor allem ein geschlossenes Veranstaltungsgelände ohne die derzeit nicht erwünschten Spontanzuschauer. Deretwegen wurde der sonst parallel ausgetragene Lauf durch den Park aus dem Programm genommen. Randnotiz: auch wenn es in der Praxis dieser und vieler anderer Veranstaltungen jahrlang nur einzelne Spaziergänger als (Zufalls-)Zuschauer gab, versagen die Bezirksämter derzeit Laufveranstaltungen außerhalb von Stadien alleine aufgrund der theoretischen Möglichkeit von Zuschaueransammlungen die Genehmigung - selbst die recht einsamen Öjendorfer See- Marathons werden dieses Jahr daher voraussichtlich ausfallen.

Nachdem die Nacht der Zehner bereits in den letzten drei Jahren den 25 Bahnrunden in Hamburg erheblich mehr Teilnehmer beschert hatte als alle sonstigen Hamburger 10000er jahrelang zuvor, schoss das Interesse dieses Jahr geradezu nach oben. Offenbar bestand und besteht reichlich Nachholbedarf – und die Meldezahlen lagen erheblich über denen des letzten Jahres. Aber, als wäre Corona nicht genug, erfasste eine heftige Hitzewelle Hamburg und Umgebung. Die zwecks Ausdünnung der Teilnehmerdichte vom Freitagabend auf den ganzen Sonnabend umdisponierten Läufe mussten kurzfristig noch einmal verschoben werden - weg aus der Mittagshitze. So kam es zu einer zweigeteilten Veranstaltung mit Vormittags- und Abendsitzung - und einer enorm hohen No- Show- Rate, die das, was man normalerweise als "Finisherrekord" bezeichnet, knapp verhinderte.
Bilder der Abendläufe

Trotz Vorsichtsmaßnahmen kam es bei den Läufen am Morgen zu zwei hitzebedingten Sanitätereinsätzen, die aber, soweit bekannt, glimpflich ausgingen. Das Programm verlief wie gewohnt mit nach Leistungsstärke gruppierten Teilnehmerfeldern, hin zu immer schnelleren Läufen bis zum Finale mit einem sub 32:30 Feld um 21:30. Von weitem betrachtet erinnerte das ganze sogar ein wenig an das längst eingestellte Hammer- Park- Meeting: Einlasskontrolle (allerdings zwecks Hygienemaßnahmen und Teilnehmerbegrenzung statt Eintrittskartenverkauf), "durchgehend" besetzte Zuschauertribüne (allerdings mit weiten Abständen) und einer Moderation "wie gewohnt". Die Desinfektionsmittelspender, Richtungspfeile, Mund- Nasen- Bedeckungen und fehlende Zuschauer direkt am Bahnrand und die entfallenden Siegerehrungen trübten das Bild nur bei genauerem Hinsehen. "Ein Geschenk" sei das Zustandekommen der Veranstaltung, hieß es vom Veranstalter BMS, der seine sonstigen Volksläufe dagegen ausfallen lassen oder auf "Einzelzeitlaufen" umstellen musste.

Zum ersten Start des Abends dämpften einzelne kleine Wolken die Sonne etwas ab. Dennoch lag die Temperatur noch um die 30 Grad. Kein Tag für Bestzeiten, sondern für vorsichtiges Herangehen. 18:00: Startschuss für den fünften Lauf des Tages, Qualifikationsnorm: 39:30 und besser, nachdem am Morgen bereits vier Läufe im Bereich 40-50 Minuten stattgefunden hatten. Die Wettkampfatmosphäre war fast perfekt: Rundenzähler, Schlussglocke, Wettkampfrichter, Läufer, Adrenalin. Bei allen Läufen des Abends (beginnend mit sub 39:30) gab es (zunehmend) das, was Bahnläufe ausmacht: Taktik, Windschatten, Überholmanöver, Herantasten, Frontrunner, Ausreißversuche, ab dem 36:30 Lauf auch das Taktieren, solange als möglich kraftsparend in einer Gruppe mitzulaufen.
Ein Frauen- Altersklassenrekord der W50 war möglich: Michaela Sarman- Lein (hamburg running e.V.), neu in der W50, hätte recht komfortabel Marlies Schröders 39:28,7 von 1994 unterbieten können, stieg aber aus. Es war eben kein Tag für Rekorde. Nicole Adler (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) blieb nach einer weiteren Aussteigerin übrig und lief in 36:20,79 die beste Frauen- Zeit des Tages sowie den Landesmeistertitel (wie üblich, gemeinsam für Hamburg und Schleswig- Holstein ermittelt), der dann aus den Ergebnissen der Frauen aller Läufe ermittelt wurde. Bei den Männern holte Simon Müller, Tri-Sport Lübeck, in 30:58,17 den Titel und Marius Abele, SSC Hanau-Rodenbach, wurde in 30:47,59 Gesamtschnellster des Tages. Eine sub30 Zeit blieb in Anbetracht des nicht angetretenen Vorjahressiegers Haftom Weldaj (und der Temperaturen) aus.

Gesamtwertung
Männer
1. Marius Abele, SSC Hanau-Rodenbach, 30:47,59
2. Simon Müller, Tri-Sport Lübeck, 30:58,17
3. Lars Schwalm, SG TSV Kronshagen/Kieler TB, 31:00,31

Frauen
1. Nicole Adler, SG TSV Kronshagen/Kieler TB, 36:20,79
2. Denise Moser, SFD 75 Düsseldorf-Süd, 40:01,23
3. Carina Nienhaus, Running Athlete Lübeck, 41:26,50

Gemeinsame Hamburger und Schleswig- Holsteiner Meisterschaften
Einzelwertung Frauen
1. Nicole Adler, SG TSV Kronshagen/Kieler TB, 36:20,79
2. Nadine Baumann, LG Elmshorn, 43:13,52
3. Christine Dörscher, SG TSV Kronshagen/Kieler TB, 43:53,21

Einzelwertung Männer
1. Simon Müller, Tri-Sport Lübeck, 30:58,17
2. Lars Schwalm, SG TSV Kronshagen/Kieler TB, 31:00,31
3. Lennart Jordan, Hamburger SV, 31:36,98

Zu den Ergebnislisten...


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